Ok, wir Deutschen sind einfach zu dämlich. Wir wollen es nicht kapieren und deshalb bezahlen wir dafür. In den USA hat sich schon seit Jahren eine Internetkultur entwickelt, die in Deutschland einfach nicht funktionieren will. Hierzulande herrscht noch immer die Meinung, was nichts kostet, taugt auch nichts. Und je teurer etwas ist, desto besser muss es sein. Oder kann mir jemand erklären, warum in Amerika schon seit Jahren Artikelverzeichnisse laufen, dass einem schwindlig wird und hier im Good old Germany dümpeln die Verzeichnisse so vor sich hin und müssen über Page-Rank-Abwertung und Ranking-Verlust berichten. Hierzulande gibt es Artikelverzeichnisse mit ein paar Tausend Artikeln, in den USA sind es ein paar Hunderttausend. Der Blog von ezinearticles.com berichtet jeden Monat über Zugriffsstatistiken im Millionenbereich. Kann mir mal jemand erklären, was hier schiefläuft?

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Freie Inhalte für freie Bürger

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Das Urheberrecht ist so eine Sache. Meist wird es von Rechteinhabern strapaziert, weil irgend ein Plagiator einfach so ein paar Inhalte klaut. Dank Suchmaschinen und diverser Spezialdienste wie Copyscape ist das auch kein Problem mehr, diese bösen Menschen ausfindig zu machen. Um es gleich vorweg zu nehmen, auch ich habe keine Lust, dass meine geistige Leistung ständig im Internet geklaut wird. Mittlerweile geht einigen Blogschreibern und sicherlich auch Lesern die ständige Diskussion um Raubkopien, Plagiaten und Contentklau auf die Nerven.

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Suchmaschinenoptimierung treibt mitunter schon die merkwürdigsten Blüten. Da mietet man sich für viel Geld einen Link auf einer vielbesuchten Website, schreibt reihenweise sinnlose Kommentare in Blogs oder man eröffnet ein Benutzerkonto auf flickr.com, um sich dann ein paar nette Backlinks abzugreifen, wie es kürzlich auf dem insideblog.de zu lesen war.

Die Idee ist ganz nett und auch durchaus nachvollziehbar. Allerdings sollte man nicht unbedingt die Obenohnefotos der Freundin vom letzten Italienurlaub auf Flickr veröffentlichen, wenn man sich um einen Backlink auf eine mehr oder weniger seriöse Business-Website bemühen möchte. Das kann auch ins Auge gehen. Und werden solche Methoden zu intensiv genutzt, dann kommt Google mit der großen Keule und bewertet Links von Flickr eben nicht mehr. Wer mit offenen Augen durch das Web surft, der findet auch auf anderen Websites, beispielsweise auf myspace.com oder dem ein oder anderen Artikelverzeichnis die Möglichkeit, auf die eigene Website aufmerksam zu machen.

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Wenn es mit dem Artikel schreiben nicht so richtig hinhaut, dann müssen Rezepte her. Deshalb werde ich hier in loser Folge immer wieder Artikelvorlagen veröffentlichen. Diese Schablonen haben den Vorteil, dass sie eine bestimmte Struktur vorgeben und so als erste Orientierung dienen. Wenn Sie das passende Thema bereits kennen, Ihnen jedoch zur Umsetzung nichts einfällt, dann nehmen Sie eine Artikelvorlage zur Hand und Sie werden in Null-Komma-Nix Ihren Artikel fertig haben.

Beginnen wollen wir diese Serie mit der “häufigste Fehler”-Vorlage. Die meisten Ratgeberartikel in den Weiten des Web vermitteln eine ganz bestimmte Perspektive. Ich bezeichne diese Art der Artikel gerne als Kochrezept-Artikel. Das Schema ist in etwa so aufgebaut: Sie möchten einen Artikel veröffentlichen, dann nehmen Sie …

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Redakteure sind ein eigenwilliges Volk. Sie schreiben gerne und viel, lassen sich aber selten vorschreiben, wie sie ihre Artikel zu schreiben haben. Und Marketing oder gar Suchmaschinen Marketing ist für sie oft genug ein Reizwort. In den Printmedien stehen die Redakteure deshalb häufiger auf Kriegsfuß mit den Layoutern und Grafikern, im Online-Bereich kommen dann noch die Suchmaschinenoptimierer (kurz SEOs) hinzu.

Man muss den Redakteuren zu gute halten, dass sie in aller Regel wissen, für wen sie schreiben. In erster Linie schreiben sie für Menschen. Jedoch hängt das Ergebnis stark vom Medium und der Art des Geschriebenen ab. Zum Beispiel sind Nachrichen anders zu verfassen als Reportagen. Eine Tageszeitung verlangt nach einem anderen Stil als eine Zeitschrift. Der Online-Redakteur muss seine Artikel für das Web anders aufbauen als für ein Printmedium.

Und jetzt kommen auch noch Suchmaschinen daher, für die man anders als für Menschen schreiben soll? Ist Suchmaschinen Marketing für Online-Redakteure eigentlich sinnvoll? Sollten sie nicht für Leser schreiben, wie es Krusenstern in seinem Blog kürzlich in dem wirklich lesenswerten Artikel “10 Tipps für besser Weblog-Texte: Readability Optimization” formuliert hatte. Seine These: statt die Texte auf bestimmte Keywords für Suchmaschinen zu optimieren, sollte man sie besser für die Lesbarkeit für Menschen optimieren. Klingt irgendwie logisch. Worauf muss der Redakteur achten, wenn er seine Artikel für Suchmaschinen optimieren möchte? Hier folgt die Antwort.

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